Pruefplanerstellung
Mit Hilfe des Prüfplaneditors können Testsequenzen erstellt und bearbeitet werden. Eine Testsequenz wird hierbei in tabellarischer Form dargestellt, wobei jede Zeile einen Schritt (Step) im Prüfplan repräsentiert. Folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für einen einfachen Prüfplan.
Der Prüfplaneditor verfügt über folgende Funktionen:
- Unbegrenzte Anzahl von Schritten
- Unbegrenzte Anzahl von verschachtelten Schleifen
- Sprungziele erfolgen über Labels
- Verwendung von Unterprogrammen / Makros ist möglich (inkl. Parameterübergabe)
- Vollständige Syntaxprüfung
- Frei definierbares Registrierformat
- Unterstützung bei der Eingabe durch Assistenten
- Export von Prüfplänen nach HTML, XLS und DOC
Der Befehl beschreibt die durchzuführende Aufgabe. Neben Standardbefehlen, z.B. Charge, können hier auch selbst definierte Unterprogramme verwendet werden (Siehe Kapitel ‚Unterprogramme‘). Folgende Befehle sind z.Z. möglich:
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Befehl
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Parameter
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Beschreibung
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Charge
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I, U, P
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Laden mit den angegebenen Parametern
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Discharge
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I, U, P, R
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Entladen mit den angegebenen Parametern
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Pause
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---
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Stromfreier Zustand, OCV Relais ist geöffnet
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Ramp-i
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I1: Startwert
Slope: Steigung
I2: Begrenzung
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Stromrampe mit Begrenzung
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Ramp-u
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U1: Startwert
Slope: Steigung
U2: Begrenzung
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Spannungsrampe mit Begrenzung
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Set
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Ah-Set, W-Set, t-Set,
Ah-Ch-Set, Ah-Dis-Set,
Wh-Ch-Set, Wh-Dis-Set
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Einstellung von programmierbaren Zählern und Timern
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Cycle-Start
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-----
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Zeigt den Beginn einer Schleife an
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Cycle-End
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Anzahl, Count
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Zeigt das Ende einer Schleife an
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Calculate
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Zuweisung
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Frei definierbare Berechnungen
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@..........
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verschiedene
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Aufruf eines Unterprogramms
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Extern
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-----
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Umschalten auf externen Lader/Last
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Das Registrierformat
Das Registrierformat ermöglicht die individuelle Einstellung der zu speichernden Daten. Zur Zeit sind folgende Mess- und Rechengrößen als Messwerte verwendbar:
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Größe
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Beschreibung
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DataSet
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Nummer des Datensatzes
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Time[h] *
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Zeit in Stunden seit Messbeginn
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DateTime
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Aktuelle Zeit/Datum
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t-Set[h]
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Setzbarer Timer
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Line*
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Zeilennummer im Prüfplan
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State*
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Grund der Speicherung:
1: Normal, 2 Schrittwechsel
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U[V]*
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Spannung in Volt
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I[A]*
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Strom in Ampere
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AH[Ah]
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Ah (Laden+Entladen) seit Versuchsstart
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Wh[Wh]
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Wh (Laden+Entladen) seit Versuchsstart
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Ah-Charge
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Ah (nur Laden) seit Versuchsstart
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Ah-Discharge
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Ah (nur Entladen) seit Versuchsstart
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Wh-Charge
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Wh (nur Laden) seit Versuchsstart
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Wh-Discharge
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Wh (nur Entladen) seit Versuchsstart
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Ah-Step
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Ah des aktuellen Schritts
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Wh-Step
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Wh des aktuellen Schritts
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Ah-Set
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Programmierbarer Ah Zähler
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Wh-Set
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Setzbarer Wh Zähler
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Ah-Charge-Set
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Setzbarer Zähler für eingeladenen Ah
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Ah-Discharge-Set
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Setzbarer Zähler für entladene Ah
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Wh-Charge-Set
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Setzbarer Zähler für eingeladenen Wh
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Wh-Discharge-Set
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Setzbarer Zähler für entladene Wh
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Ah-Cyc-Charge
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In dem aktuellen Zyklus eingeladene Ah /Summe
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Ah-Cyc-Discharge
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In dem aktuellen Zyklus entladene Ah / Summe
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Wh-Cyc-Charge
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In dem aktuellen Zyklus eingeladene Wh / Summe
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Wh-Cyc-Discharge
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In dem aktuellen Zyklus entladene Wh / Summe
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Ah-Cyc-Charge-0
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In dem aktuellen Zyklus eingeladene Ah /Durchlauf
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Ah-Cyc-Discharge-0
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In dem aktuellen Zyklus entladene Ah / Durchlauf
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Wh-Cyc-Charge-0
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In dem aktuellen Zyklus eingeladene Wh / Durchlauf
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Wh-Cyc-Discharge-0
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In dem aktuellen Zyklus entladene Wh / Durchlauf
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P[W]
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Lesitung in Watt
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Cyc-Count
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Zyklenzähler des aktuellen Zyklus
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Level
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Ebene bei verschachtelten Unterprogrammen
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Aux1**
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Zusatzkanal 1
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Aux2**
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Zusatzkanal 2
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Aux3**
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Zusatzkanal 3
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Aux4**
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Zusatzkanal 4
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*: Diese Größen werden immer gespeichert.
**: Aux1 bis Aux4 können mittels der ini-Datei umbenannt werden.
Verwendung von Unterprogrammen
Unterprogramme ermöglichen wiederkehrende Aufgaben sehr effektiv durchzuführen. Einerseits wird durch Unterprogramme die Übersichtlichkeit der Prüfprogramme erhöht und andererseits wird die Zuverlässigkeit gesteigert, da einmal geprüfte Programmteile verwendet werden (Baukastenprinzip). Innerhalb von Unterprogrammen können Variable eingeführt werden, die dann vom aufrufenden Programm übergeben werden. Die Verwendung verschachtelter Unterprogramme ist ebenfalls möglich.
Unterprogramme werden innerhalb eines Programms immer mit einem vorangestellten @ gekennzeichnet. Folgende Abbildung zeigt ein entsprechendes Beispiel.