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16.2.2011
München
Das Batteriebuch für den Anwender

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>> Produkte >> BaSyTest Software >> Pruefplanerstellung

Pruefplanerstellung

Mit Hilfe des Prüfplaneditors können Testsequenzen erstellt und bearbeitet werden. Eine Testsequenz wird hierbei in tabellarischer Form dargestellt, wobei jede Zeile einen Schritt (Step) im Prüfplan repräsentiert. Folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für einen einfachen Prüfplan.

Der Prüfplaneditor verfügt über folgende Funktionen:

  • Unbegrenzte Anzahl von Schritten
  • Unbegrenzte Anzahl von verschachtelten Schleifen
  • Sprungziele erfolgen über Labels
  • Verwendung von Unterprogrammen / Makros ist möglich (inkl. Parameterübergabe)
  • Vollständige Syntaxprüfung
  • Frei definierbares Registrierformat
  • Unterstützung bei der Eingabe durch Assistenten
  • Export von Prüfplänen nach HTML, XLS und DOC

Der Befehl beschreibt die durchzuführende Aufgabe. Neben Standardbefehlen, z.B. Charge, können hier auch selbst definierte Unterprogramme verwendet werden (Siehe Kapitel ‚Unterprogramme‘). Folgende Befehle sind z.Z. möglich:

Befehl

Parameter

Beschreibung

Charge

I, U, P

Laden mit den angegebenen Parametern

Discharge

I, U, P, R

Entladen mit den angegebenen Parametern

Pause

 ---

Stromfreier Zustand, OCV Relais ist geöffnet

Ramp-i

I1: Startwert
Slope: Steigung
I2: Begrenzung

Stromrampe mit Begrenzung

Ramp-u

U1: Startwert
Slope: Steigung
U2: Begrenzung

Spannungsrampe mit Begrenzung

Set

Ah-Set, W-Set, t-Set,
Ah-Ch-Set, Ah-Dis-Set,
Wh-Ch-Set, Wh-Dis-Set

Einstellung von programmierbaren Zählern und Timern

Cycle-Start

-----

Zeigt den Beginn einer Schleife an

Cycle-End

Anzahl, Count

Zeigt das Ende einer Schleife an

Calculate

Zuweisung

Frei definierbare Berechnungen

@..........

verschiedene

Aufruf eines Unterprogramms

Extern

-----

Umschalten auf externen Lader/Last


Das Registrierformat

Das Registrierformat ermöglicht die individuelle Einstellung der zu speichernden Daten. Zur Zeit sind folgende Mess- und Rechengrößen als Messwerte verwendbar:

Größe

Beschreibung

DataSet

Nummer des Datensatzes

Time[h] *

Zeit in Stunden seit Messbeginn

DateTime

Aktuelle Zeit/Datum

t-Set[h]

Setzbarer Timer

Line*

Zeilennummer im Prüfplan

State*

Grund der Speicherung:

1: Normal, 2 Schrittwechsel

U[V]*

Spannung in Volt

I[A]*

Strom in Ampere

AH[Ah]

Ah (Laden+Entladen) seit Versuchsstart

Wh[Wh]

Wh (Laden+Entladen) seit Versuchsstart

Ah-Charge

Ah (nur Laden) seit Versuchsstart

Ah-Discharge

Ah (nur Entladen) seit Versuchsstart

Wh-Charge

Wh (nur Laden) seit Versuchsstart

Wh-Discharge

Wh (nur Entladen) seit Versuchsstart

Ah-Step

Ah des aktuellen Schritts

Wh-Step

Wh des aktuellen Schritts

Ah-Set

Programmierbarer Ah Zähler

Wh-Set

Setzbarer Wh Zähler

Ah-Charge-Set

Setzbarer Zähler für eingeladenen Ah

Ah-Discharge-Set

Setzbarer Zähler für entladene Ah

Wh-Charge-Set

Setzbarer Zähler für eingeladenen Wh

Wh-Discharge-Set

Setzbarer Zähler für entladene Wh

Ah-Cyc-Charge

In dem aktuellen Zyklus eingeladene Ah /Summe

Ah-Cyc-Discharge

In dem aktuellen Zyklus entladene Ah / Summe

Wh-Cyc-Charge

In dem aktuellen Zyklus eingeladene Wh / Summe

Wh-Cyc-Discharge

In dem aktuellen Zyklus entladene Wh / Summe

Ah-Cyc-Charge-0

In dem aktuellen Zyklus eingeladene Ah /Durchlauf

Ah-Cyc-Discharge-0

In dem aktuellen Zyklus entladene Ah / Durchlauf

Wh-Cyc-Charge-0

In dem aktuellen Zyklus eingeladene Wh / Durchlauf

Wh-Cyc-Discharge-0

In dem aktuellen Zyklus entladene Wh / Durchlauf

P[W]

Lesitung in Watt

Cyc-Count

Zyklenzähler des aktuellen Zyklus

Level

Ebene bei verschachtelten Unterprogrammen

Aux1**

Zusatzkanal 1

Aux2**

Zusatzkanal 2

Aux3**

Zusatzkanal 3

Aux4**

Zusatzkanal 4

*: Diese Größen werden immer gespeichert.
**: Aux1 bis Aux4 können mittels der ini-Datei umbenannt werden.

Verwendung von Unterprogrammen

Unterprogramme ermöglichen wiederkehrende Aufgaben sehr effektiv durchzuführen. Einerseits wird durch Unterprogramme die Übersichtlichkeit der Prüfprogramme erhöht und andererseits wird die Zuverlässigkeit gesteigert, da einmal geprüfte Programmteile verwendet werden (Baukastenprinzip). Innerhalb von Unterprogrammen können Variable eingeführt werden, die dann vom aufrufenden Programm übergeben werden. Die Verwendung verschachtelter Unterprogramme ist ebenfalls möglich.

Unterprogramme werden innerhalb eines Programms immer mit einem vorangestellten @ gekennzeichnet. Folgende Abbildung zeigt ein entsprechendes Beispiel.

Wenn die Unterprogramme „aufgeklappt“ werden, dann können die hierin enthaltenen Schritte betrachtet werden:

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